Fachärztinnen und Fachärzte für Psychiatrie unterstützen Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen vor allem dann, wenn neben Gedächtnisproblemen auch seelische oder verhaltensbezogene Beschwerden auftreten oder sich verstärken. Sie helfen, Symptome wie depressive Verstimmung, Angst, starke Unruhe, Schlafstörungen oder belastende Veränderungen im Verhalten einzuordnen, andere psychische Erkrankungen abzugrenzen und passende Behandlungs- und Unterstützungswege zu empfehlen. Auf dieser Basis begleiten sie den Verlauf, beraten zu nicht-medikamentösen Strategien und prüfen – falls notwendig – auch eine medikamentöse Behandlung, stets mit Blick auf Verträglichkeit und Sicherheit. Dabei stimmen sie sich häufig mit Hausärzten, Neurologen, Therapeutinnen und Therapeuten sowie dem Unterstützungsnetz im Alltag ab, damit Betroffene möglichst stabil bleiben und Angehörige entlastet werden.
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